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Wenn die „Session“ diese Wendung nimmt, wird der „Sklave“ stets perfekt gefesselt, so daß er sich nicht bewegen kann und mir die intimen Stellen seines Körpers in verlockender Weise präsentiert: Brustwarzen, Genitalien und Anus, aber auch die Fußsohlen und die empfindlichen Innenseiten der Oberschenkel. Bei der Einrichtung meines Studios habe ich besonders darauf geachtet, daß die „Möbel“ diesen Anforderungen in jeder Hinsicht genügen. Ich praktiziere NT (nippel torture, Brustwarzen-folter) und CBT (cock and ball torture, Penis- und Hodenfolter) in großer Variationsbreite mit Klammern, Gewichten, Nadeln, Wheel of Pain, Elektrostimulation, mit Eis oder heißem Kerzenwachs und jahreszeitlich auch mit Brennesseln. Auch Tunnelspiele (mit Wärmesalbe) gefallen mir. Unter besonderen (vorab geschaffenen) hygienischen Bedingungen praktiziere ich gleichfalls gern Fisting (Analdehnungen, auch extrem). Aber es gibt auch meinerseits Tabus, über die ich nicht verhandele: KV (grundsätzlich), Katheter, Skalpell, Branding (wegen der bleibenden Narben) und was vielleicht überrascht, vulgäre verbale Erniedrigung des „Sklaven“. Letzteres verletzt mein Gefühl der menschlichen Achtung, die ich vor jedem devoten Gast habe und auch während einer „Session“ nie verliere. Außerdem ist la Comtesse Rouge eine Dame, die sich grundsätzlich nicht auf die Ebene vulgärer Kraftausdrücke begibt. Aber ich liebe während der „Session“ Musik (Klassik, Techno, Gothic), von der ich mich inspirieren lasse und die auch meinen „Sklaven“ „mitnehmen“ und ein wenig hypnotisieren soll. Du und ich, wir wollen mit Hilfe der Musik in eine andere Welt eintauchen. |